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„Das schöne Grasland, meine Heimat“ - Eröffnungsveranstaltung des Deutsch-Chinesischen Kulturjahres der Inneren Mongolei 2017
und
Aufführung zum Kirschblütenfest in den Gärten der Welt

I.„Das schöne Grasland, meine Heimat“
- Eröffnungsveranstaltung des Deutsch-Chinesischen Kulturjahres der Inneren Mongolei 2017


Veranstaltungszeit: 14. April 2017, 19:00 Uhr,
(Bitte um Anmeldung)
Ausstellungszeitraum: 14. April bis 16. Mai
Veranstaltungsort: Chinesisches Kulturzentrum Berlin,
Klingelhöferstr.21, 10785 Berlin

Das Autonome Gebiet Innere Mongolei liegt im Norden der Volksrepublik China. Es wurde einst als erstes Autonomes Gebiet Chinas gegründet. Das Gebiet erstreckt sich mit einer Gesamtfläche von 1,183 Millionen m² über den Nordosten, Norden und Nordwesten Chinas. Neben den Mongolen, Man, Hui, Daur und Ewenken sind dort 40 weitere Ethnien vertreten. Die vier Jahreszeiten unterscheiden sich hier deutlich, während Grasland, Wälder, Seen und Wüstenlandschaften nebeneinander existieren. Alte Kulturdenkmäler findet man hier überall. Sie sind Zeugen der einzigartigen Geschichte und Zivilisation der Nomadenvölker des Nordens.

Am 14. April um 19:00 Uhr beginnt die Eröffnungsveranstaltung „'Das schöne Grasland, meine Heimat' - Das Deutsch-Chinesische Kulturjahr der Inneren Mongolei 2017“ im Chinesischen Kulturzentrum Berlin, das in Kooperation zwischen dem Chinesischen Kulturzentrum Berlin und der Kulturabteilung des Autonomen Gebietes Innere Mongolei ausgerichtet wird. Als Veranstaltung im Rahmen des 45. Jubiläumsjahres seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Deutschland werden dem deutschen Publikum verschiedene Inhalte und Formen geboten, die das Autonome Gebiet Innere Mongolei und seine wunderschönen Landschaften wie auch die besondere Kultur präsentieren.

Die Eröffnungsveranstaltung umfasst eine Aufführung des Gesangs- und Tanzensembles der Hohhot Ethnic Performing Arts Group, die mehrere Ethnien repäsentiert, eine Fotoausstellung des Fotografenverbandes der Inneren Mongolei mit dem Titel „Das schöne Grasland, meine Heimat“ und eine moderne Ausstellung zu Handwerksarbeiten von drei Kunsthandwerkern des immateriellen Kulturerbes, die dem deutschen Publikum die Möglichkeit geben, in den Genuss des einzigartigen Charmes der Inneren Mongolei zu kommen.

Hohhot Ethnic Performing Arts Group
Die Hohhot Ethnic Performing Arts Group ist eine der Stadtregierung Hohhot unterstellte staatliche Institution für darstellende Kunst. Zu ihr gehören das Jin-Theater, das Experimentiertheater für die Zwei-Personen-Bühne, das Theater für Volksmusik und Volkstanz und das Experimentier-Kindertheater „Kuckuck“. Seit ihrer Gründung haben diese Theater eine große Anzahl von ausgezeichneten Inszenierungen produziert, zum Beispiel die Tanzdramen „Zhaojun“ und „Die Legende von Marco Polo“, die Jin-Opern „Die Geschichte der Stadtpatrollie“ und „Der Magistrat, der nur eine Kupfermünze wollte“ sowie die Zwei-Personen-Stücke „Blumen blühen, Blumen welken“ und „Lichtermeer“. Diese klassischen Werke erhielten bei den verschiedensten nationalen Kunstwettbewerben zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Wenhua-Preis, den Pflaumenblüten-Preis und den Lotus-Preis. Im In- und Ausland sind diese Werke mit Erfolg aufgeführt worden.


„Das schöne Grasland, meine Heimat“
- Fotoausstellung und Werke des immateriellen Kulturerbes der Inneren Mongolei


Die Ausstellung zeigt insgesamt ca.50 Fotoarbeiten von chinesischen und ausländischen Fotografen zu den Themen Natur, Kulturlandschaft und nationale Bräuche der Inneren Mongolei als auch 10 Werke zum immateriellen Kulturerbe der Inneren Mongolei. Die Präsentation zeigt den deutschen Besuchern die Kultur des Graslandes, die sich durch den Respekt vor der Natur, das Festhalten an Treue und Redlichkeit sowie durch Offenheit und Toleranz auszeichnet. Sie spiegelt auch die Ergebnisse des heutigen Autonomen Gebiets Innere Mongolei auf den Bereichen der ökologischen Kultur und des Aufbaus der Gesellschaft wider. Und sie vermittelt darüber hinaus den Zeitgeist des Austauschs und der Integration, der Fortführung des Erbes und der Weiterentwicklung.


1. Die Kunst der Lederbilder
Die Herstellung von Lederbildern ist ein traditionelles mongolisches Kunsthandwerk, das seine Wurzeln in der Kultur der Grassteppe hat. Dieses Handwerk besitzt eine sehr alte Geschichte und ist von einzigartigem Wert für die nationale Kultur. Um Lederbilder herzustellen, müssen auf der Rückseite vom Leder die Negativformen eingeprägt werden. Auf der Vorderseite wird dann das Bild eingraviert, es wird eingefärbt und schließlich die Formgebung verfeinert.

2. Die Herstellung der Pferdekopfgeige
Die Pferdekopfgeige ist ein klassisches mongolisches Musikinstrument. Ihr Klang ist dunkel, urwüchsig und leidenschaftlich. Das Instrument spiegelt die typischen ethnischen Merkmale der Herstellung, des Lebensstils und der Atmosphäre der mongolischen Grassteppe wider. Im Jahr 2011 wurde das mongolische Kunsthandwerk der Herstellung von Saiteninstrumenten auf die dritte nationale Liste des immateriellen Kulturerbes gesetzt.

3. Die Filzstickerei
Die Filzstickerei ist ein traditionelles Kunsthandwerk, bei dem mit Kamelhaarwolle Muster auf Filz gestickt werden. Die Herstellungstechnik ist kompliziert und die Muster sind vielfältig. Es gibt glückbringende Muster, dekorative Verzierungen, Fünf-Tiere-Muster, Blumen-und Vogel-Muster und andere. Die Produkte sind schön und langlebig. Sie werden von den Mongolen hauptsächlich für die Abdeckung von Jurteneingängen, für Schutzdächer, für Pferde- und Kamelsättel, Filzstiefel (oder Filzsocken), Sitzpolster, Tragetaschen für Lämmer oder für andere tägliche Gebrauchsgüter benutzt.




II. Aufführung zum Kirschblütenfest in den Gärten der Welt

Veranstaltungszeit: 16. und 17. April 2017; 11:00 bis 13:00 Uhr
(Aufführungsdauer der Hohhot Ethnic Performing Arts Group)
Veranstaltungsort: Gärten der Welt Berlin,
Eisenacher Str. 99, 12685 Berlin
Kleine Bühne am Koreanischen Garten
Für den Eintritt werden Tickets benötigt, diese erhalten Sie unter anderem auf folgendem Link:
https://iga2017.ticketfritz.de/de/Shop/Index/tageskarten


Im April wird das berliner Wetter wärmer und zeitgleich beginnt die Saison der aufblühenden Kirschblüten. Am 16. und 17. April wird das Chinesische Kulturzentrum Berlin erneut in Kooperation mit den Gärten der Welt am Kirschblütenfest teilnehmen. Im gleichen Zeitraum wird die Internationale Gartenausstellung eröffnet. Damit werden Sie nicht nur die wundervollen Gartenbauwerke von Architekten und innovativen Gestalterinnen und Gestaltern aus der ganzen Welt erleben, sondern auch in den Genuss der besonderen Gesangs- und Tanzaufführung der verschiedenen Ethnien und die moderne Darstellung der Kunsthandwerksmeister des immateriellen Kulturerbes der Inneren Mongolei kommen. Sie werden in einem Umfeld, das von Natur und Kultur geprägt ist, eine unvergessliche Zeit verbringen.





Abteilung für kulturelle Veranstaltungen
Chinesisches Kulturzentrum Berlin