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Deutsch-Chinesisches Hubei-Kulturfestival 2018 Eröffnung

Eröffnung des Deutsch-Chinesischen Hubei-Kulturfestivals 2018


Termin: Freitag, 13. April 2018, 19.00 Uhr (um Anmeldung wird gebeten)
Dauer der Ausstellung: bis zum 7. Mai 2018
Ort: Chinesisches Kulturzentrum Berlin
Klingelhöferstraße 21, 10785 Berlin


Die Provinz Hubei mit ihrer Gesamtfläche von 185.900 km² und über 58 Mio. Einwohnern liegt am Mittellauf des Jangtse, in Zentralchina. Sie ist mit ihrer Provinzhauptstadt Wuhan ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Nord- und Süd.

Im Osten, Westen und Norden ist die Provinz von Bergen umgeben, in ihrer Mitte hingegen befinden sich die Tiefebenen des Han-Flusses und von Ost nach West passiert der Yangzi, der größte Fluss Asiens, die Provinz Hubei. Hubei wird auch als “die Provinz der tausend Seen” bezeichnet, weil die vielen Flüsse unzählige Seen bilden.

Die Provinz verfügt, mit zahlreichen Kulturdenkmälern und Städten von historischer Bedeutung, über ein reiches kulturelles Erbe und bietet eine Vielzahl sehenswerter Landschaften. Die sieben hier lebenden nationalen Minderheiten machen einen Anteil von 4,5 % der Gesamtbevölkerung aus, darunter befinden sich die Volksgruppen der Tujia und Miao, mit ihren über 10.000 Angehörigen.

In seinen Räumen eröffnet das Chinesische Kulturzentrum Berlin am 13. April 2018 gemeinsam mit dem Kulturamt der Provinz Hubei das „Deutsch-Chinesische Hubei-Kulturfestival 2018“. Zur Eröffnungsfeier werden die Youth Experimental Art Troupe und die Wudang-Kampfkunstgruppe Volksmusik, Gesang, Tanz und Wushu darbieten und das Kunstmuseum der Provinz Hubei präsentiert seine Ausstellung „Chinesische Lackkunst reist um die Welt - ausgewählte Exponate aus der Sammlung des Kunstmuseums der Provinz Hubei“. Die Besucher erhalten hier die einmalige Gelegenheit, den besonderen Charme Hubeis direkt zu erleben.


Die Youth Experimental Art Troupe Hubei

Die Youth Experimental Art Troupe aus Hubei nahm an zahlreichen kulturellen Austauschaktivitäten und Vorführungen im In- und Ausland teil. Bühnenprogramme wie das große regionale Tanzdrama „Leben am Rande des Yangzi“ oder den klassischen chinesischen Tanz „Ji Chu“ hat diese Truppe ins Leben gerufen. Für ihre Arbeit erhielten die Künstler Würdigungen wie den nationalen Kulturpreis, den Preis für ausgezeichnetes Schaffen beim nationalen Tanzwettbewerb des Zentralen Chinesischen Fernsehens CCTV und andere Auszeichnungen auf nationaler Ebene. Das Ensemble trat in den chinesischen Provinzen und in Städten auf dem chinesischen Festland sowie in Hongkong, Macao und Taiwan auf. In Südkorea, Russland, Belgien, Frankreich und in vielen anderen Ländern nahmen die Künstler an Veranstaltungen des künstlerischen Austauschs und an internationalen Kunstfestivals teil. Bei ihren Auftritten im In- und Ausland erhielten die Künstler überaus positive Publikumskritiken.





Die chinesische Wudang-Kampfkunst-Gruppe

Die im Jahr 2003 gegründete chinesische Wudang-Kampfkunst-Gruppe engagiert sich für die Wiederbelebung, die Verbreitung und die Aufführung der Wudang-Kampfkunst und ihrer Kultur. Die Gruppe wurde bisher in über 50 Länder sowie nach Hongkong, Macao, Taiwan eingeladen. Sie nahm an verschiedenen internationalen Veranstaltungen zum Kulturaustausch teil, darunter die „Lucky Clouds“- Show der Olympischen Spiele 2008 in Beijing, die EXPO Weltausstellung 2010 in Shanghai, die Weltsportspiele der Studenten, das Internationale Militärmusikfestival in Russland, das Laternenfest im japanischen Nagasaki und die Segelregatta „Volvo Ocean Race“. Durch die internationalen Auftritte wurde der Einfluss chinesischer Kampfkunst weltweit gefestigt.





Die Ausstellung „Chinesische Lackkunst reist um die Welt - ausgewählte Exponate aus der Sammlung des Kunstmuseums der Provinz Hubei“

Die Lackkunst aus dem Fernost ist eine leuchtende Perle der Weltkulturgeschichte. Ihre Ursprünge lassen sich auf China vor über 8.000 Jahren zurückführen. Bereits seit dem 16. Jahrhundert werden chinesische Lackwaren auch über die eurasischen Handelswege bis hin nach Europa gehandelt, ein Austausch der bis heute anhält. In der chinesischen Provinz Hubei ist die Tradition der Lackkunst tief verwurzelt. Zeugen dafür sind vor Ort ausgegrabene erlesene Lackgegenstände aus der Zeit der Streitenden Reiche sowie der Qin- und Han-Dynastie (475 v. Chr.-220 n. Chr.). Die Ausstellung zeigt 28 Lackarbeiten aus der Sammlung des Kunstmuseums Hubei. Wir hoffen, dass die Weitergabe und Entwicklung der alten chinesischen Lackkunst durch diese Veranstaltung gefördert und der Austausch sowie die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern auf den Gebieten der traditionellen Kultur und Kunst weiter vorangetrieben wird.





Abteilung für kulturelle Veranstaltungen
Chinesisches Kulturzentrum Berlin