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Klingelhöferstr. 21
10785 Berlin
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Der Filmabend: City of Life and Dead
Zeit: Donnerstag, 15.1.2026, 18:00 Uhr
Ort: Chinesisches Kulturzentrum Berlin,
Klingelhöferstr. 21, 10785 Berlin
Der Eintritt ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Film „Nanjing! Nanjing!“ (internationaler Titel: City of Life and Death) erzählt in eindringlichen Schwarzweißbildern von den Ereignissen des Massakers von Nanjing im Jahr 1937. Aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet der Film menschliches Leiden, moralische Entscheidungen und Mitgefühl im Schatten des Krieges. Er ist nicht nur ein Werk der historischen Erinnerung, sondern auch ein eindringlicher Appell für Frieden und Menschlichkeit.
Begleitend dazu ist im Chinesischen Kulturzentrum Berlin die Gedächtnisausstellung „Weltgedächtnis und Friedensvision - Das Nanjing-Massaker in den Augen von John Rabe und anderen deutschen Zeitzeugen“ noch bis zum 15. Januar zu sehen. Die Ausstellung würdigt anhand historischer Dokumente und Fotografien den Einsatz internationaler Helfer wie des deutschen Kaufmannes John Rabe, beim Schutz der Zivilbevölkerung in Nanjing. Alle Kinobesucherinnen und Kinobesucher sind herzlich eingeladen, die Ausstellung im Anschluss an die Filmvorführung zu besuchen.

Der Filmabend: City of Life and Dead
Regie: Lu Chuan
Länge: 132 Minuten
Sprache: Chinesisch mit englischen Untertiteln
Handlung:
Nach dem Ende der Schlacht um Nanking, marschierte die japanische Armee am 13.12.1937 in die damalige Hauptstadt Chinas ein und verübte ein blutiges Massaker, bei dem über 300.000 chinesische Soldaten und Zivilisten tragisch ums Leben kamen. Der Film erzählt die Geschichten unterschiedlicher Akteure und wechselt mehrmals den Schauplatz. So sehen wir den Soldaten Lu Jianxiong, aus der Einheit von Offizier Song Xilian, der trotz herausragendem Kampfgeist in den Straßen Nanjings nicht gegen das zahlenmäßig überlegene japanische Heer ankommt und mit seinen Männern in Gefangenschaft gerät. Außerdem zeigt der Film die unter anderem vom deutschen Kaufmann John Rabe, dessen Sekretär Herr Tang, sowie der aus Übersee zurückgekehrten Professorin Jiang Shuyun errichtete Sicherheitszone für die Geflüchteten des Angriffs. Doch die japanischen Einheiten berücksichtigen die Unantastbarkeit der Sicherheitszone nicht und vergreifen sich an geflüchteten Frauen. Hierbei sehen wir die Tänzerin Jiang, die sich selbst den japanischen Männern ausliefert, um andere Frauen vor ihrem Schicksal zu bewahren. Doch wir lernen auch die Perspektive eines jungen japanischen Soldaten, Masao Kakukawa, kennen. Dieser verliert sich auf dem Schlachtfeld im Blutrausch und sorgt für den Tod unzähliger Opfer, rettet später jedoch aus Reue zwei chinesische Überlebende und bringt sich schließlich selbst um.

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