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Geschichte

China zählt zu den Ländern mit einer alten Zivilisation und kann auf eine Geschichte von 5000 Jahren zurückblicken. Vor 1,7 Mio. Jahren lebten der "Yuanmo-Mensch", vor 800 000 Jahren der " Lantian-Mensch" und vor 700 000 Jahren der "Peking-Mensch" auf dem chinesischen Territorium. Vor mehr als 4000 Jahren wurde die Xia-Dynastie (2070-1600 v.u.Z.), die älteste bislang nachweisbare Dynastie in der chinesischen Geschichte gegründet. Danach folgten die Shang- und Zhou-Dynastie.

In der Zeit der Streitenden Reiche (475-221 v.u.Z.) entstanden sieben mächtige Staaten. Im Jahr 221 v.u.Z. vernichtete der Herrscher des Qin-Reichs Yingzheng (Qin Shi Huang, der erster Kaiser der Qin-Dynastie,), alle rivalisierenden Reiche und vereinigte China. Er gründete den ersten feudalistischen und multiethnischen Zentralstaat der chinesischen Geschichte, die Qin-Dynastie. Die großen gesellschaftlichen Veränderungen führten zu einer Glanzzeit der Kultur. Der Taoismus, der Konfuzianismus und viele andere Denkschulen sind in dieser Zeit entstanden.

Bis zum Jahr 1911 gab es in China insgesamt 13 große Dynastien und zwei verhältnismäßig stabile Perioden mit mehreren kleinen Dynastien. In diesem langen Zeitraum der Kaiserherrschaft erfanden die Chinesen die Papierherstellung, den Buchdruck, den Kompass und das Schießpulver. Die Landwirtschaft, das Handwerk und der Handel blühten auf, und die Weberei, die Färberei, die Keramik- und Porzellanherstellung sowie die Verhüttung wurden in hohem Maß entwickelt. In der Han-Dynastie(206 v.u.Z.-220.u.Z.)wurde der Verkehr von Chang'an (heutiges Xi'an ) über Xinjiang und Zentralasien bis zur Ostküste des Mittelmeeres belebt,wodurch chinesische Waren, darunter Seide und Porzellan, über diese Seidenstrasse bis nach Europa gelangten. Später verbreiteten sich die fortschrittlichen chinesischen Techniken und Elemente der chinesischen Kultur auch in anderen Teilen der Welt. In der Tang-Dynastie (618-907) kam es zur Blüte des chinesischen Feudalismus und die Macht der chinesischen Kaiser dehnte sich über zahlreiche Städte Zentralasiens aus. China unterhielt mit Japan, Korea, Indien, Persien und den arabischen Ländern wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen. In der Ming-Dynatie (1368-1644) unternahm der chinesische Seefahrer Zheng He mit einer gewaltigen Flotte sieben Expeditionen nach Südostasien; er überquerte den Indischen Ozean, den Persischen Golf und erreichte schließlich die Ostküste von Afrika. In der Qing-Dynastie (1644-1911) erreichte China unter der Herrschaft des Kaisers Kangxi (1661-1722) mit mehr als 11 Mio. Quadratkilometern die größte Ausdehnung seiner Geschichte.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verfiel die Qing-Dynastie zusehends. Nach dem ersten Opiumkrieg 1839-1842 drangen ausländische Großmächte mehrmals nach China ein und zwangen der Qing-Regierung ungleiche Verträge sowie Abtretungen von Territorien und Kriegsentschädigungen auf. China sank Schritt für Schritt zu einer halbkolonialen und halbfeudalen Gesellschaft herab. Das Jahr 1840 gilt als Beginn der Neuzeit Chinas.

Im Jahr 1911 führte Dr. Sun Yat-sen die Xinhai-Revolution an und stürzte die Qing-Dynastie. Damit wurde der über 2000 Jahre langen feudalistischen Monarchie ein Ende gesetzt und die Republik China ins Leben gerufen. Von 1911 bis 1949 brachen in China mehrere Bürgerkriege aus, zwischendurch gewann China den Widerstandskrieg gegen Japan (1937-1945).

Am 1. Oktober 1949 wurde die Volksrepublik China gegründet. Seither regiert die KP Chinas als Regierungspartei das Land.