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Dieses Osterwochenende stand ganz im Zeichen des Go
Vom 03.04.2015 bis zum 06.04.2015 wurden die beiden Turniere „1st European Go Grand Slam Tournament“ und „6th China Cup Berlin“ erfolgreich im Chinesischen Kulturzentrum Berlin durchgeführt



Mit einem feierlichen Festakt wurde die beiden Go-Turniere „1st European Go Grand Slam Tournament“ und „6th China Cup Berlin“ am Samstag, den 04.04.2015 mit Grußworten von Direktor CHEN Jianyang, von Herrn Martin Stiassny, Präsident der Europäischen Go-Föderation (EGF) und von Herrn GE Yuhong, Präsident der Ge Yuhong Weiqi-Schule Peking eröffnet. Auch ein Grußwort von Herrn Bürgermeister a.D. Eberhard Diepgen, dem Schirmherr des „1st European Go Grand Slam Tournament“ wurde verlesen.
Der russische Neu-Profi Ilya Shikshin hat das Grand-Slam-Turnier für sich entscheiden können. Zusammen mit dem Zweiplatzierten Mateusz Surma und dem Dritten Ali Japarin setzten sich damit drei EGF-Profis in einem zwölfköpfigen Feld deutlich gegen die arrivierten Profispieler Alexandre Dinerchtein und Catalin Taranu durch.
Shikshin gewinnt damit nicht nur das erste Grand-Slam-Turnier im Go, sondern kann auch mit 10.000 Euro das bisher höchste Preisgeld im Go in Europa einstreichen. Aber auch Mateusz Surma liegt mit den 5.000 Euro deutlich über den sonst auf Turnieren in Europa üblichen Preisgeldern, die sonst sogar noch unter den 2.500 Euro liegen, die Ali Japarin als Dritter erhalten hat.
Beim zeitgleich stattfindenden China Cup siegte der in England lebende Oh Chi-Min (UK/KR) ungeschlagen vor Catalin Taranu (RO), Cornel Burzo (RO), Xu Yin und Zou Jin (beide DE/CH).
Nie zuvor in der Geschichte des Berliner Go-Verbandes war ein Turnier so stark besetzt wie der 6. China-Cup. Alle Spieler von Rang, die nicht am gleichzeitig stattfindenden Grand Slam Turnier teilnehmen konnten oder in der 1. Runde dieses Turniers ausgeschieden waren, kämpften an den Osterfeiertagen im Chinesischen Kulturzentrum in Berlin um den begehrten Pokal. Insgesamt waren von 90 Teilnehmern 36 Dan-Träger und 12 davon starteteten mit dem 5. bis 7. Dan-Grad.
Überlegen setzte sich in diesem Ringen der europäischen Go-Giganten Oh Chi Min vom Britischen Go-Verband mit sechs Siegen in sechs Runden durch. Den 2. bis 5. Preis erkämpften sich die beiden Rumänen Catalin Taranu und Cornel Burzo sowie die Chinesen Xu Yin und Zou Jin mit jeweils 4 Siegen. Bester Deutscher war Jonas Welticke auf Platz 7 mit 3 Siegen, als erfolgreichster Berliner kam Robert Jasiek 5d nur auf Rang 12. Durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Turniers seitens der Europäischen Go-Föderation und des Chinesischen Kulturzentrums Berlin war es möglich, Preisgelder in einer Höhe von über 1.600 Euro für den 6. China Cup zu vergeben. Darüber hinaus erhielten alle Spieler mit vier oder mehr Gewinnpartien eine Buchprämie.
Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Turnierteilnehmer des 6. China Cup zwischen den Runden den Partien beim 1. Europäischen Grand-Slam-Turnier. In der Eingangshalle des Kulturzentrums wurden die Begegnungen direkt per Video übertragen. An jedem der drei Tage des Turniers gab es für die Turnierteilnehmer und Zuschauer die Möglichkeit, Kommentare zu den Meisterpartien von den Go-Profis Yoon Young-sun und Zhao Baolong zu erhalten. Ein weiteres Highlight war der Empfang des Chinesischen Kulturzentrums am Ostersonnabend, zu dem der Direktor des Zentrums, CHEN Jianyang, eingeladen hatte. Die Musikerin Lin Lixue und der Kalligraph Hu Ying begeisterten die Gäste mit ihrem Können. Danach hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, bei guter chinesischer Küche mit Go-Freunden aus mehr als 10 Ländern Europas und Asiens ins Gespräch zu kommen.
Am Ende des Turniers wandte sich der Präsident der Europäischen Go-Föderation, Martin Stiassny, mit dem Vorschlag an die Teilnehmer, den China-Cup in Berlin zu einem traditionellen Treffen der europäischen Go-Elite auszubauen. Er bedankte sich herzlich beim Chinesischen Kulturzentrum und den Vertretern des Berliner Go-Verbandes für die ausgezeichnete Organisation der Veranstaltung.