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Klingelhöferstr. 21
10785 Berlin


Kunst aus dem National Art Museum of China: Schönes China – Die Welt in farbigen Bildern

I. Vortrag: Der östliche Charme der chinesischen Ölmalerei: Heimat, Ferne und Poesie

Freitag, 07. September 2018, 18.00 Uhr (Anmeldung erbeten)
Ort: Chinesisches Kulturzentrum Berlin, Klingelhöferstr. 21, 10785 Berlin


Der Referent Han Jinsong ist Mitglied des Forschungsinstituts und stellvertretender Direktor der Sammlungsabteilung des chinesischen National Museum of Art, Mitglied der Jugendliga des Kulturministeriums, Distinguished Research Fellow der Chinesischen Kunstakademie und Mitglied des Austauschs- und Ausstellungskomitees der Chinesischen Gesellschaft für Museumskunde. Sein Aufgabenbereich ist hauptsächlich die Verwaltung, Ausstellung und Erforschung der nationalen Kunstsammlungen. Han Jinsong hat an der Vorbereitung und Durchführung des Spendenpreises des Kulturministeriums für die Sammlung nationaler Kunstwerke des 20. Jahrhunderts mitgewirkt. Er hat solche Ausstellungen geplant wie „Im Gleichschritt mit der Zeit – Ausstellung von Sammlungsstücken zum 50. Jahrestag des National Museum of Art“, „Die Reise der chinesischen Kunst im 20. Jahrhundert: Der Weg nach Westen – Chongqing, Guangxi, Ningxia, Xinjiang“ und „Die Schönheit der neuen Epoche“. Han Jinsong ist auch Autor des Buches „Die Sammlungen chinesischer Ölmalerei - 100 Fragen und Antworten“ und anderer Werke.

Zum Inhalt des Vortrags:
„Heimat“ und „Ferne“ haben schon immer ihren Platz in der Poesie. Blickt man auf die Geschichte der chinesischen Ölmalerei, so wird man ebenfalls Metaphern für „Heimat“ und „Ferne“ entdecken. „Ferne“, das sind die Orte jenseits der Meere und an den Grenzen; „Heimat“, das steht für die Vaterstadt und die Region, in der man geboren wurde. Vom Verlassen der Heimat, um im Ausland zu studieren, bis zum Verlust der Heimat im Antijapanischen Krieg und der Flucht ins westliche Grenzgebiet bis zum Aufbau der neuen sozialistischen Heimat – bei ihren Reisen in die Fernen dieser Welt auf der Suche nach den Wurzeln ihrer eigenen Traditionen und Kultur und durch die Taufe in der Realität haben sich die chinesischen Ölmaler die Grundlagen der westlichen Ölmalerei angeeignet. So hat diese aus dem Ausland stammende Art der Malerei in China Wurzeln geschlagen und ist in das Blut der Nation eingegangen. Diese Form der bildenden Kunst, die sich durch nationalen Stil und Ästhetik auszeichnet, ist allgemein beliebt und hat den kulturellen Geist der Chinesen tiefgreifend geformt und beeinflusst. Die Themen „Heimat“ und „Ferne“ treten in den Werken der Ölmalerei stets in Verbindung mit Poesie auf. In den 40 Jahren der Reform und Öffnung hat die chinesische Ölmalerei in der Formensprache und den Ideen eine große Vielfalt hervorgebracht. Ob Realismus, Expressionismus, Bildhaftigkeit oder Abstraktion, alle haben ihre Vorzüge entwickelt. Die Werke, die sich mit den Themen „Heimat“ und „Ferne“ beschäftigen, stellen dabei mit ihrem spezifisch östlichen Charme und spirituellen Charakter das ausgesprochen poetische Kapitel der Ölmalerei dar.



Ⅱ. Eröffnung der Ausstellung „Kunst aus dem National Art Museum of China: Schönes China – Die Welt in farbigen Bildern“

Freitag, 07. September 2018, 19.00 Uhr (Anmeldung erbeten)
Ort: Chinesisches Kulturzentrum Berlin, Klingelhöferstr. 21, 10785 Berlin


Das National Art Museum of China ist ein Wahrzeichen des neuen China und ein Symbol für die Entwicklung der neuen chinesischen Kunst. Es ist eng mit der Entwicklung der chinesischen Kunst verbunden. Auf der einen Seite können sich die neuesten Schöpfungen der chinesischen Kunst auf den verschiedenartigen Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentieren, sodass die Entwicklung und das Aufblühen des Kunstschaffens gefördert werden. Auf der anderen Seite ist es die Aufgabe des Museums, die neuzeitliche klassische chinesische Kunst zu sammeln, zu bewahren und zu verbreiten, gestützt auf die Klassik effektive verbale Ausdrucksformen zu entwickeln und mit der Welt in Dialog zu treten, um so die kulturelle Identität zu festigen.

In diesem Jahr 2018, in dem wir den 40. Jahrestag seit der Einführung der Politik der Reform und Öffnung in China begehen, veranstalten das National Art Museum of China, das Chinesische Kulturzentrum Berlin und das Network of International Culturalink Entities gemeinsam die Ausstellung „Kunst aus dem National Art Museum of China: Schönes China – Die Welt in farbigen Bildern“. Es werden 40 Ölgemälde und Aquarelle präsentiert, die von 40 chinesischen Malern seit Beginn der Reform und Öffnung geschaffen wurden. Die Künstler beobachten in ihren Werken die Merkmale der Kunstentwicklung in den verschiedenen Epochen und heben die Veränderungen in der bildenden Kunst Chinas sowohl hinsichtlich der Ästhetik als auch der künstlerischen Sprache hervor. Sie zeigen die Schönheit der Berge und Flüsse Chinas sowie die bunte Vielfalt des Lebens und das geistige Antlitz der Chinesen. Die ausgestellten Kunstwerke zeugen von dem Streben der bildenden Kunst, die Schönheit Chinas in den 40 Jahren der Reform und Öffnung zu schildern.

In den 40 Jahren seit Einführung der Reform und Öffnung sind die Lebensbedingungen und die geistige Welt der Menschen radikalen Veränderungen unterzogen worden. Die Gesellschaft, die Politik, die Wirtschaft, die Kultur, die ökologische Umwelt und andere Bereiche in China haben sich sprunghaft entwickelt. Insbesondere seit dem Eintritt in die neue Epoche des Sozialismus mit chinesischen Eigenheiten ist das angestrebte Ziel, ein schönes China aufzubauen, noch klarer hervorgetreten. Blaues Wasser und grüne Berge gab es schon immer in der chinesischen Poesie, das ist nun in der chinesischen Gesellschaft üppige Wirklichkeit geworden. Die vielfarbige Naturlandschaft und die tiefgründigen kulturellen Inhalte stimulieren die Leidenschaft und die Inspiration des künstlerischen Schaffens. Poesie und Malerei verschmelzen dabei. Mit ihrer emotionsgeladenen Strichführung fangen die Künstler die Schönheit der Berge und Flüsse ein und drücken ihre Liebe zur Natur und zur Heimat aus. Darunter befinden sich klassische Werke solcher Meister der Ölmalerei wie Pan Xunqin, Yan Wenliang, Su Tianci, Zhu Naizheng und Jin Shangyi sowie auch meisterhafte Werke junger Maler und Maler mittleren Alters wie Ai Xuan und Pang Maokun. Mit ihrem leidenschaftlichen Pinselstrich und farbenprächtigen Intentionen präsentieren sie dem deutschen Publikum ein China, das reich an poetischer Schönheit und kultureller Vitalität ist, eine harmonische Heimat, die pluralistisch in ihrer Einheit ist. Zugleich können die deutschen Freunde durch das „visuelle Lesen“ der Werke den einzigartigen östlichen Charme der chinesischen Malerei und den zeitgenössischen Wert der bildenden Kunst Chinas kennenlernen.




Abteilung für kulturelle Veranstaltungen
Chinesisches Kulturzentrum Berlin