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Kultursalon und Podiumsdiskussion im Chinesischen Kulturzentrum Berlin: Vertiefung des Dialogs über die chinesisch-deutsche und chinesisch-europäische Zusammenarbeit
Berlin, 25. Oktober 2025 -- Das Chinesische Kulturzentrum Berlin veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Institut für Regionalstudien der Renmin-Universität China und dem Gemeinsamen Institut für Europastudien des Bildungsministeriums der Volksrepublik China einen Kultursalon und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Aktuelle Situation und Perspektiven der chinesisch-deutschen/europäischen Zusammenarbeit aus interkultureller Perspektive".
An der Veranstaltung nahmen rund 80 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur teil, darunter Petra Schwarz, Vertreterin der Berliner Senatskanzlei, Pit Heltmann, ehemaliger deutscher Generalkonsul in Shanghai, Ian Wood, Botschaftsrat der Britischen Botschaft in Deutschland, sowie der renommierte Historiker Prof. Dr. Étienne François.
In seiner Begrüßungsrede wies He Wenbo, stellvertretender Direktor des Chinesischen Kulturzentrums Berlin, darauf hin, dass sich im Jahr 2025 die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und der Europäischen Union zum 50. Mal jährt. Die Beziehungen zwischen China und der EU seien heute von strategischer Bedeutung und zählten zu den einflussreichsten bilateralen Partnerschaften weltweit. Das Kulturzentrum setze sich dafür ein, Kultur als verbindendes Element zu nutzen, den Dialog zu fördern und das gegenseitige Verständnis zu vertiefen. Ziel sei es, durch kulturellen Austausch und Zusammenarbeit Win-Win-Ergebnisse zu erzielen und den interkulturellen Dialog nachhaltig zu stärken.
Prof. Di Dongsheng, Direktor des Instituts für Regionalstudien der Renmin-Universität China und Geschäftsführender Direktor des Gemeinsamen Instituts für Europastudien des Bildungsministeriums, betonte in seiner Ansprache, dass die Schicksale aller Länder heute eng miteinander verknüpft seien. China und Deutschland hätten als führende Akteure an beiden Enden des eurasischen Kontinents eine erfolgreiche Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Handel, Wissenschaft, Bildung und Umweltschutz entwickelt. Diese Erfolge seien nicht nur auf gemeinsame Interessen zurückzuführen, sondern auch auf langjährigen, vertieften interkulturellen Austausch und gegenseitiges Vertrauen.
Die Konferenz umfasste zwei thematische Podiumsdiskussionen. Unter der Leitung von Prof. Meng Hong, Senior Research Fellow am Institut für Regionalstudien der Renmin-Universität China, und Assoc. Prof. Xu Zhengyuan, Generalsekretär des Gemeinsamen Instituts für Europastudien, befasste sich das erste Panel mit dem Thema „Neue Chancen und Herausforderungen in der wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit". Zu den Teilnehmern zählten Prof. Di Dongsheng, Eberhard Sandschneider (DGAP), Prof. Men Jing (East China Normal University), Assoc. Prof. Xu Zhengyuan (Renmin-Universität China), Madeleine Martinek (CMS Hasche Sigle) sowie Wolfgang Röhr, ehemaliger deutscher Generalkonsul in Shanghai, der online zugeschaltet war. Diskutiert wurden u. a. die strukturellen Entwicklungen in den Beziehungen zwischen China und der EU, die Dynamik der trilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen China, den USA und Europa sowie rechtliche Chancen und Herausforderungen für chinesische Investitionen in Europa.
Das zweite Panel stand unter dem Thema „Neue Prioritäten und Perspektiven für die kulturelle und bildungspolitische Zusammenarbeit im Kontext der Globalisierung". Zu den Diskutanten gehörten Prof. Karsten Fischer (Ludwig-Maximilians-Universität München), Prof. Shen Wei (Zhejiang-Universität), Jonathan Lehrer (Körber-Stiftung) und Prof. Meng Hong (Renmin-Universität China). Die Expertinnen und Experten erörterten Fragen des gegenseitigen Verständnisses zwischen chinesischen und westlichen Institutionen und Kulturen, die Chancen der internationalen wissenschaftlichen Kooperation sowie das Chinabild in der deutschen Gesellschaft und die Bedeutung der gemeinsamen Erinnerungskultur.
Zum Abschluss der Veranstaltung betonten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit zwischen China, Deutschland und Europa auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens, gegenseitigen Nutzens und kultureller Verständigung weiter zu vertiefen. Nur durch einen offenen, respektvollen Dialog könne die gemeinsame Entwicklung gefördert und ein Beitrag zu Frieden und Stabilität in der Welt geleistet werden.
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