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Hochklassiges Go-Turnier – 14. China Cup fand im Chinesischen Kulturzentrum Berlin statt




Berlin, 10. Mai 2026 – Die Berliner Traditionsmeisterschaft im Go mit internationaler Reichweite, der „China Cup Berlin“, kam heute nach zwei aufregenden Spieltagen im Chinesischen Kulturzentrum Berlin zum Abschluss. Der Wettkampf zog zahlreiche nationale und internationale Profispieler und Neueinsteiger an.

An diesem Wochenende fand zum 14. Mal das alljährige Go-Turnier „China Cup Berlin“ im Chinesischen Kulturzentrum statt. Knapp 70 Spielerinnen und Spieler unterschiedlichen Levels, darunter auch internationale Profis aus China, Korea, Japan, der Ukraine, sowie zahlreichen anderen europäischen Ländern lieferten sich über zwei Tage hinweg fünf spannende Spielrunden. Die Spitzenspiele wurden live im Internet übertragen. Wer konnte sich am Ende bewähren und den diesjährigen Sieg für sich entscheiden?




Das Turnier, das im Jahr 2010 vom Chinesischen Kulturzentrum Berlin und dem Go-Verband Berlin e. V. gemeinsam ins Leben gerufen wurde, hat sich in den letzten Jahren zu einer kulturellen Markenveranstaltung entwickelt und den Go-Sport in Deutschland, und mittlerweile auch in Europa, sichtbarer und zugänglicher gemacht.

Das über 3.000 Jahre alte Go-Spiel (chin. 围棋 Weíqí) stammt ursprünglich aus China und gehört zusammen mit der Guqin (chinesische Zither), der Kalligrafie und der chinesischen Malerei zu den „vier Künsten der Gelehrten“ im alten China.

Seit dem 20. Jahrhundert gewinnt der Go-Sport Jahr für Jahr zunehmend auch international an Beliebtheit, was die rekordverdächtigen Teilnehmerzahlen dieses 14. „China Cups“ unterstreichen. Auch die Anzahl der Wettstreitenden aus der Dan-Klasse (die höchstmögliche Klasse auf Freizeitniveau) erreichte mit fast 50% ein Rekordhoch, was zeigt, wie sich das Turnier auch unter erfahrenen Spielern großer Beliebtheit erfreut.




Nachdem alles dafürsprach, dass der Thron des „China Cups Berlin“ zum dritten Mal in Folge durch den koreanischen Profi-Spieler mit 8D-Rang, Dohyup Kim, bestiegen werden sollte, entschied überraschen der chinesische Austauschstudent Li Yuanzhen (6D), der eigens aus Großbritannien für diesen Wettkampf angereist war und für den ersten Platz durch die chinesische Botschaftsrätin, Li Qi, feierlich den Siegerpokal überreicht bekam. Den zweiten Platz erkämpfte sich der ukrainische Student der Molekularbiologie, Valerii Krushelnytskyi (7D) und den dritten Platz belegte Bao Yifan (6D) aus China. Des Weiteren wurde dem deutschen Teilnehmer Adam Dottan (4D) der U18-Preis, sowie dem chinesischen Spieler Huang Yaoyi (4D) der Ü60-Preis verliehen. Beide erzielten in ihren jeweiligen Kategorien die besten Ergebnisse.

Neben der Teilnahme an den Wettkämpfen nutzten die Go-Spielerinnen und -Spieler die zahlreichen Gelegenheiten zum Ideenaustausch mit der internationalen Go-Community. Die Magnettafel in Form eines Go-Bretts mit magnetischen Spielsteinen konnte hier Abhilfe schaffen und erleichterte den Spielern das Fachsimpeln über schwierige Spielzüge. Auch das üppige Buffet mit köstlichen, frisch zubereiteten chinesischen Speisen am Ende des ersten Spieltages war eine Überraschung und bot Anlass zum Austauschen und Vernetzen.

Es ist schön zu sehen, wie die Bekanntheit des Go wächst und sich Jung und Alt international durch den Sport der chinesischen Kultur annähern können.



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