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Konzert: „Berlin singt – Musik verbindet Nationen“
Ausnahmestimmen aus China ziehen das Publikum im Chinesischen Kulturzentrum mit Hugo Wolfs „Italienischem Liederbuch“ in den Bann


Mit nicht abebben wollendem Applaus und einer gefeierten Zugabe endete am Freitagabend die Veranstaltung „Berlin singt – Musik verbindet Nationen“ im Chinesischen Kulturzentrum Berlin. Das Konzert widmete sich Hugo Wolfs berühmtem „Italienischen Liederbuch“ und zeigte eindrucksvoll, wie Musik Menschen über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg verbinden kann.

Vor zahlreichem Publikum präsentierten der junge Sänger FAN Xu (Bassbariton) und die ebenso junge Sängerin CHI Xiao (Mezzosopran) gemeinsam mit der Pianistin Irina Loskova das leidenschaftliche Repertoire des österreichischen Komponisten.

Das Italienische Liederbuch erzählt in kurzen Liedern von den Höhen und Tiefen der Liebe zwischen Mann und Frau. Mit ausdrucksstarker Mimik, großer Hingabe und vokaler Präzision gelang es den beiden Solisten, das Publikum gleichermaßen zu berühren und zu erheitern. Die Begleitung durch die erfahrene Pianistin Irina Loskova steuerte dem Konzert Leichtigkeit bei.

Dieses Konzert brachte Menschen verschiedener Nationen zusammen – und zwar für ein einziges Ziel: gemeinsam die Musik zu genießen. In seiner Rede betonte Vizedirektor HE Wenbo genau diesen bedeutenden Aspekt der Kunst, sowie insbesondere der Musik. Berlin sei ein Ort, an dem verschiedene Kunstformen aufeinandertreffen und Menschen unterschiedlicher Hintergründe einander begegnen.

FAN Xu und CHI Xiao sind beide (angehende) Alumni der Universität der Künste Berlin und stehen am Beginn ihrer professionellen Laufbahn. Professor für Operngesang und Leiter der musikalischen Ausbildung der UdK Professor Errico Fresis wohnte dem Konzert ebenfalls bei und machte mit seinem Grußwort sowie einer Einführung in das „Italienische Liederbuch“ und seinen Komponisten Hugo Wolf den Auftakt zum Konzert seiner Nachwuchstalente.


Dem Publikum gefiel das außergewöhnliche Talent der Singenden und manche lobten besonders den Ehrgeiz und die Leidenschaft, die Musikstudierende aus China oft mitbringen.

Dies fand auch Zuhörer Christian Rosenberger, der die verbindende Kraft der Musik betonte. Musikerinnen und Musiker arbeiteten häufig international zusammen und begegneten Menschen unterschiedlichster Herkunft. In der Musik spielten Nationalität und Hintergrund letztlich keine Rolle – gerade darin liege ihre besondere Stärke als Brücke zwischen Kulturen.

Das Konzert machte einmal mehr deutlich, wie groß das Interesse am kulturellen Austausch durch Musik ist, und auch, wie junge Menschen aus China sich für deutsche klassische Musik begeistern. Wir freuen uns, dass die Veranstaltung so viele Menschen zusammenbringen konnte, und danken den Künstlerinnen und Künstlern herzlich für ihr Engagement.


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