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Vom Lössplateau Shaanxis an die Spree: Die Qinqiang-Oper erobert die Bühne
![]() Das Showbiz schläft nicht – vom Flashmob auf die Bühne Nach aufwendiger Vorbereitung zogen die Darstellenden am Vormittag des 24. Juni in voller Qinqiang-Montur auf einen geschäftigen Platz in Zentrum Berlins. Trotz Temperaturen über 30 Grad formte sich eine Traube neugieriger Zuschauender und nicht wenige wollten ein exklusives Selfie mit den Darstellenden ergattern. Nach einer kurzen Pause ging es dann noch einmal in die Maske, denn die große Aufführung „Farbenpracht und Donnerkraft“ im Chinesischen Kulturzentrum stand vor der Tür. ![]() Die Aufführung vor vollem Saal begann mit einer musikalischen Darbietung auf der zweisaitigen Banhu – das Pflichtinstrument bei jeder Qinqiang-Oper. Es folgten mehrere Ausschnitte aus bekannten Qinqiang-Opern, um das breite Spektrum an Techniken der Qinqiang zu präsentieren. Kombiniert mit Gesang, zeigten die Artisten Szenen auf dem Pferd, eine heikle Kampfszene im Dunkeln sowie auch die berühmte Szene „Aufruhr im Himmelspalast“ aus „die Reise nach Westen“. Akrobatische Elemente wie Überschläge und komplizierte Sprünge, sowie Stockwirbel und Jonglage raubten dem Publikum den Atem. ![]() Nach nicht abebben wollendem Applaus ging dieser Besuch voller „Farbenpracht und Donnerkraft“ erfolgreich zu Ende. Es ist schön zu sehen, wie die Kunst – und in diesem Falle die Qinqiang – immer wieder als Brücke zwischen den Kulturen fungiert und gegenseitiges Interesse fördert. |
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