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„Chinesische Tourismus- und Kulturwoche“ 2022
„Guangxi – Eine Schönheit auf Erden“ Online-Fotoausstellung(3)
Baise, Hezhou, Wuzhou, Qinzhou, Yulin, Laibin


Als ein wichtiges Kooperationsprojekt des Zentrums mit Guangxi in diesem Jahr wird das Chinesische Kulturzentrum Berlin während der „Chinesischen Tourismus- und Kulturwoche“ 2022 mit dem Amt für Kultur und Tourismus des Autonomen Gebiets Guangxi der Zhuang-Nationalität zusammenarbeiten, um gemeinsam eine Reihe von Online-Video- und Fotoausstellungen mit dem Titel "Guangxi - Eine Schönheit auf Erden" zu organisieren, die dem Publikum die natürliche Landschaft, Kultur, Geschichte und die touristischen Ressourcen von 14 Städten in Guangxi präsentieren sollen. In dieser Serie werden wir Ihnen die Städte Baise, Hezhou, Wuzhou, Qinzhou, Yulin, Laibin vorstellen.

Baise


Baise ist eine zentrale Stadt mit vier Millionen Einwohnern im Einzugsgebiet der Provinzen Yunnan und Guizhou und des Autonomen Gebiets Guanggxi. Hier gibt es die weltweit größte Ansammlung von Karst-Trichtern, die weltweit größte wasserüberspannende Naturbrücke und die größten Lotusbecken der Welt. Die 365 km lange Grenze zu Vietnam wird „die schönste Grenzlinie Chinas“ genannt. In Baise leben zahlreiche ethnische Volksgruppen, darunter die Zhuang, Han, Yao, Miao, Yi, Gelao und Hui. Es gibt viele Bräuche und Aktivitäten, die sich durch nationale Eigenart und Individualität auszeichnen. Dazu gehören die „Nideya“-Volkslied-Kultur der schwarzgekleideten Zhuang, das Fackelfest der Yi, das Springfest der Miao, das Fest der Verkostung von neuem Reis der Gelao und das Quting-Kulturfest.



Hezhou


Die Geschichte Hezhous lässt sich 2100 Jahre zurückverfolgen. Die Kulturen der chinesischen Zentralebene und des alten Volkes von Baiyue, die Xiangchu-Kultur, die Kultur der Hakka und Yao sowie die Kultur der alten Xiaohe-Straße trafen hier aufeinander und vermischten sich. Siebzig Prozent des Gebiets von Hezhou ist von Wald bedeckt und die Luft ist ausgezeichnet. Pro 100 000 Einwohner gibt es 19,5 hundertjährige Menschen, was Hezhou zu einer wahren „Weltstadt des langen Lebens“ macht. Es gibt hier 46 immaterielle Kulturerbegüter der nationalen und der Gebietsebene. Dazu gehören die Schmetterlingslieder der Yao, der Langtrommeltanz, das traditionelle Douchi-Bohnengericht von Huangyao und der Feuerkatzentanz der Zhuang. Im Gebiet von Hezhou liegt das tausend Jahre alte Städtchen Huangyao mit seinen mehr als 300 Anwesen aus der Ming- und Qing-Dynastie, die mit grünen Backsteinen, schwarzen Kacheln, Dachschwingen und bemalten Balken ausgestattet sind. Die faszinierende Volkskultur, wie das Fisch- und Drachen-Fest, das Pampelmusenlaternenfest, das Liederfest der Zhuang am 3. März oder das Qixi-Fest, zieht viele Touristen an.



Wuzhou


Wuzhou liegt an der Grenze zwischen Guangdong und Guangxi und im Zentrum des Perfluss-Xijiang-Beckens. Die Stadt blickt auf eine mehr als 4100 Jahre alte Zivilisationsgeschichte und auf 2200 Jahre Stadtentwicklung zurück. Heute ist Wenzhou eine ausgezeichnete Stadt des Tourismus, die Welthauptstadt der künstlichen Edelsteine, aber auch der Geburtsort der Lingnan-Kultur und der kantonesischen Sprache. Während der Han-Dynastie (206 v. Chr. - 220 n. Chr.) war Wenzhou die Hauptstadt der Region Lingnan und Sitz des ersten Gouverneurs in China für die beiden Provinzen Guangdong und Guangxi. Hier entstand auch die Legende von der Drachenmutter, der „Flussgöttin“. Wuzhou ist darüber hinaus eine wichtige Drehachse zwischen der maritimen Seidenstraße und der Seidenstraße über Land. Das Wasserschutzprojekt von Changzhou ist der weltweit größte natürliche Knotenpunkt der Binnenschiffahrt. Wenzhou verfügt über schöne Naturlandschaften und Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel die „Arkadenstadt“ (Qiloucheng), den Drachenmutter-Tempel und den Mandarinenentenfluss (Yuanyangjiang), es gibt zauberhafte Aufführungen im kantonesischen Stil wie den Löwentanz, die Kanton- oder die Niuyang-Oper und Delikatessen wie den Sechs-Burgen-Tee, die Guiling-Pastete, in Papier gewickeltes Huhn oder Bingquan-Sojamilch.



Qinzhou


Qinzhou liegt an zentraler Stelle des zu Guangxi gehörenden Küstenstreifens am Golf von Tonkin. Die aufstrebende Hafenstadt im Südwesten bildet den günstigsten Zugang zum Meer. Die Stadt ist reich an touristischen Ressourcen. Flüsse, Meer, Seen, Berge und Inseln sind eng miteinander verbunden und machen Qinzhou zu einer hervorragenden Touristenstadt Chinas und einer touristischen Modellstadt für ganz Guangxi. Es gibt hier zwölf nationale landschaftliche Sehenswürdigkeiten der Stufe 5A. Die Gegend ist reich an Austern, Litschis, Bananen und Milchbüffeln. Der zu Qinzhou gehörende Landkreis Pubei gilt als „Ort des langen Lebens in der Welt“. Die Sanniang-Bucht ist der einzige Ort in China, an dessen Küstengewässern man farbenprächtige Delphine aus der Nähe beobachten kann. Und die Nixing-Keramik ist einer der berühmtesten Keramikarten Chinas.



Yulin


Das Wort Yulin bedeutet „Lingnan – schön wie ein Edelstein, die Landschaft ein Wald“. Die Geschichte der Stadt ist mehr als 2000 Jahre alt. Die Landschaft wird von drei Bergen, dem Darong-Berg, dem Yunkai-Berg und dem Liuwanda-Berg, sowie von zwei Flüssen, dem Nanliu-Jiang und dem Beiliu-Jiang, geprägt. Man findet verschiedene Geländeformen, die aus rotem Sedimentgestein, Karst oder Granit bestehen. Außerdem gibt es mehr als 120 landschaftliche und historische Sehenswürdigkeiten, wie den Zhenwu-Pavillon, eines der berühmten Gebäude in Südchina, den Guimenguan („Höllentor“), der zu den vier berühmten Pässen zählt, und Xielushan-Zhuang, eines der vier berühmten Bergdörfer. Dazu gehören auch der Nationale Waldpark Darongshan, der Liuwanda-Berg und der Geburtsort der kaiserlichen Konkubine Yang Guifei. Mehr als 60 % der Fläche von Yulin sind von Wald bedeckt und das Stadtgebiet ist zu 40 % begrünt. Damit ist Yulin eine hervorragende chinesische Touristenstadt, nationale Waldstadt, nationale Gartenstadt und eine nationale Demonstrationsregion für ökologische Zivilisation. Yulin wurde als nationale Pilotstadt für Kultur und Tourismus und als eine der „Hundert besten Städte Chinas auf den Gebieten Erholung und Tourismus“ ausgewählt.



Laibin


Laibin ist schon immer als „Welthauptstadt der Yao“ bekannt. Der Autonome Kreis Jinxiu der Yao-Nationalität ist Heimat von fünf Zweigen dieser Volksgruppe und zahlreicher ethnischer Volksbräuche. Jedes Jahr blühen im Mai auf 10 000 Mu des Shengtang-Berges die Blüten des Rhododendron, auf dem Lotusberg verändert sich der Anblick der Landschaft und auf dem Shengtangsee tummeln sich die Boote wie Weberschiffchen. Die heiße Xiangzhou-Quelle in Laibin ist die bedeutendste in Südchina. Sie ist von grünen Bergen und blauem Wasser umgeben. Ihr Quellwasser wird durch Zirkulation im Tiefengestein erzeugt. Die Temperatur des Wassers ist hoch und die Wasserqualität ist gut, es enthält eine Vielzahl von Mineralien und Spurenelementen, die für den menschlichen Körper von Nutzen sind. Die „Kühle Quelle“ von Xiangzhou hat ebenfalls einen sehr guten Ruf. Und wenn man beide Quellen besucht, kann man beides, Feuer und Eis, erleben. Darüber hinaus verfügt Laibin über weitere landschaftliche Szenerien, wie die Große Wuxuan-Baiyu-Schlucht, den Amtssitz von Chief Mo in Xincheng, den weltweit einzigartigen „goldenen Nagel“ auf Penglaizhou im Stadtbezirk Xingbin und den Nationalen Bergwerk-Park Heshan.